SALOME, Wiener Staatsoper

Und da war schließlich der Bayreuth-erprobte Alan Titus, als das Ereignis des Abends. Jeder Zoll ein Prophet Jochanaan. Herrliches Timbre, größte Wortdeutlichkeit, imponierende Fülle, beeindruckende Bühnenpräsenz, faszinierendes Charisma. Eine Perle im Sternenglanz Wächter-Weikel-Terfel.
Wiener Zeitung 9. November 2001


Der neue Jochanaan: Alan Titus. Ein Bassbariton mit bekannt großer Stimme, bei dem es fast egal ist, ob er aus dem Verließ oder auf der Bühne singt - er ist enorm präsent und der mächtigste "Neue".
Kurier 9. November 2001


RING DER NIBELUNGEN, Bayreuther Festspiele

But Varnay does like some of what she hears. "I listened very intensely to the Bayreuth Ring this year because of Alan Titus, who sang Wotan. This was very much to my liking. This is a Wotan that sings, that has a real bel canto in it, but which also inflects the words importantly. His German has become completely idiomatic, without compromising the wonderful technique he has. If you mix the technique of Italy with the technique of Germany you will have the best vocal placement. The Italian way can be strident; the German way can be guttural. What you are after is a perfect quality which holds."
Boston Globe 12. August 2000


Bayreuth is at least fortunate in its Wotan; Alan Tius gathzered chommand and confidence with every appearance.
The New York Times 3. August 2000


Die Walküre, Bayreuther Festspiele

Doch die Sänger triumphieren: Alan Titus, der als Wotan mühelos wechseln kann zwischen herrischer Lautstärke und einem schmelzenden lyrischen "Der Augen leuchtendes Paar"
Tageszeitung 29. Juli 2000


...und der Wotan, wiederum in Gestalt von Alan Titus, der stimmdarstellerisch die Autorität und die Wucht des Gottes hervorkehrt.
Süddeutsche Zeitung 29. Juli 2000


Alan Titus als Wotan war sensationell, ein Ereignis. Diese Oper müsste „Wotan" heißen. Der Amerikaner ist als exzellenter Sänger längst bekannt - in Hamburg nicht zuletzt als Falstaff- , aber bei einem Wotan mit all seinen Facetten, Höhen und Tiefen geisterte in den letzten Tagen vor der Premiere doch immer wieder die Nornen-Frage um den Grünen Hügel „Weißt du, wie das wird?" Es ward hervorragend. Machte Titus schon im „Rheingold" mit seinem klangvollen Bass von sich hören, so legte er jetzt die Messlatte auf eine Höhe, an der künftig jeder Wotan sich messen lassen muss. Das mag auch an der Tatsache liegen, dass Titus aus dem Liedfach kommt und daher - bei allem grandiosen Volumen - über eine überreiche Palette voller Farben und Zwischentöne verfügt. Und bei seinen Ausbrüchen muss man förmlich um das altehrwürdige Festspielhaus fürchten.
Hamburger Abendblatt 29. Juli 2000


Hier hat Alan Titus seine stärksten Momente. Ein blind rasender Wotan, schier zerrissen zwischen Trotz und Wut, Resignation und Verzweiflung. Und sein lyrisch grundierter Bariton weitet sich ins Riesenhafte, erreicht eine Ausdrucksschärfe und aufgeladene Emotionalität, die man ihm nie zugetraut hätte.
Münchner Merkur 29. Juli 2000


...Alan Titus hatte seine Partie souverän im Griff. Er beschwor und raunte, tobte und litt mit enormer Ausdrucksvielfalt, aber in den Schlussgesängen war noch immer so viel vokale Substanz vorrätig, dass er sich in baritonalem Belcanto verströmen konnte. Flimm und Titus selbst haben diese Figur von den Höhen der Arroganz in tiefe Selbsterkenntnis geführt - kaum eindringlicher vorstellbar
Sächsische Tageszeitung 29. Juli 2000


Siegfried, Bayreuther Festspiele

Wenn da nicht der Wotan des Alan Titus und Günter von Kannens Alberich gewesen wäre. Sobald einer von ihnen auch nur auftrat, spielte dieser "Siegfried" in einer anderen Liga.
Hamburger Abendblatt 31. Juli 2000


Geradezu göttlichen Atem hat Alan Titus als Wanderer - der Wotan des neuen Jahrhunderts.
AZ 31. Juli 2000


Alan Titus stattete seinen Wotan wiederum mit den Insignien seines kraftvoll auftrumpfenden Stimmcharakters aus und blieb somit - zusammen mit dem ebenbürtig mächtigen, gefährlichen Alberich des Günter von Kannen - Hauptkapital einer insgesamt unbefriedigenden und enttäuschenden Aufführung
Süddeutsche Zeitung 31. Juli 2000


Alan Titus hat nun an drei Abenden einen Wotan (Wanderer) hingelegt, der ein Meilenstein nicht nur in seiner Karriere, sondern auch in der Geschichte Bayreuths ist. Vom ersten bis zum letzten Ton konnte er selber bestimmen, was wie klingen sollte, war nicht an die Kette eigener Schwächen gelegt. Neben dem wütenden Ausbruch war immer auch die Kantilene des "Schubertlieds" möglich - eine imponierende Leistung
Tageszeitung 31. Juli 2000


Rheingold, Bayreuther Festspiele

Alan Titus: In der "Walküre" war er zwar noch ein wenig besser, aber auch am Vorabend blieben keine Wünsche unerfüllt. Sein Wotan ist schwarz, aber konturiert und beweglich. Bei ihm versteht man jedes Wort, nicht nur sprachlich. Er kommt den Publikumsherzen am nächsten, seine würdevolle Hilflosigkeit rührt, die Gesten verkommen nicht zu Posen, der Schmerz nicht zum defätistischen Geraune. Traumhaft: Sein beinahe geflüsterter Walküren-Monolog
Leipziger Volkszeitung 14. August 2000


FRAU OHNE SCHATTEN, Staatsoper München

"Alan Titus – der Amerikaner, der sich in seiner Wahlheimat Deutschland als Wagner- und Strauss-Sänger der allerersten Klasse etabliert hat – gestaltet den Barak nun noch intensiver, menschlich anrührender als in der japanischen Premiere dieser Inszenierung in 1992."

Münchner Abendzeitung, 25. Sept. 1999



SIEGFRIED, Opera di Roma

"Alan Titus – ein Wotan der Superlative, mit der Noblesse, die man von einem Gott erwartet, auch wenn er auf der Verliererseite steht. "
La Republica, 6.3.2000

"Gefühle, die die Macht des Wotans überwinden, fühlbar gemacht durch den Bass des Alan Titus."

L’Unità, 9.3.2000

"Alan Titus, überwältigend in der Rolle des Wotan (die er auch in Bayreuth singen wird), stellte seine unverkennbare Phrasierung und klare Diktion unter Beweis – ein Vortrag geprägt von eindrücklichen dramatischen Akzenten."
Corriere Della Sera. 8.3.2000


DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Bayreuther Festspiele

"In der Titelrolle (Anmerkung: Der fliegende Holländer, Bayreuther Festspiele 1999) bleibt Alan Titus mit wuchtiger Bariton-Gewalt ganz das außerirdische Leidens-Mahnmal."
Abendzeitung München, Juli 1999

"Alan Titus, der Wotan 2000, sprengt mit röhrender Bariton-Pracht die Titelrolle (Anmerkung: Der fliegende Holländer, Bayreuther Festspiele 1998) beinahe, ehe er sie eindrucksvoll in den Griff bekommt."
Abendzeitung München, 27. Juli 1998

"Musikalisch hat diese Wiederaufnahme eher gewonnen. ....sang nun Alan Titus die Titelpartie (Anmerkung: Der fliegende Holländer, Bayreuther Festspiele 1998). Er begann vielversprechend, entwickelte den Monolog aus fahlem Sprechgesang, faszinierte durch einen sehr schönen vollmundigen Bariton, der seine lyrische Vergangenheit nicht verleugnen kann."
Münchner Merkur, 27. Juli 1998

"Alan Titus singt einen finster stehenden und blickenden Nosferatu von Holländer mit prachtvoller Stimme"
Süddeutsche Zeitung, Juli 1998


FALSTAFF, Staatsoper Hamburg

"… (übriges ein blendendes Rollendebut des Amerikaners Alan Titus) ... . Jedenfalls verformt der gewitzte Titelsänger Alan Titus den Dickwanst nicht zum Aventiuren-Rentier oder senilen Don Juan, sondern steh auch vokal voll im Saft. Seine Darstellerische Wendig- und Behendigkeit prädestiniert Alan Titus zum großmütigen Matratzen-Satan ebenso wie zum gelähmten Helden, "
Frankfurter Rundschau, 17.6.1997

"… Alan Titus in der Titelpartie, war es zu verdanken, daß der Abend dann doch noch zu einem einzigen großen Auftritt eines Clowns von Format geriet. Darstellerisch fein differenzierend und durchaus dick auftragend happelte er als gutmütiger Hengst über die Szene, scharrte mit Hufen, präsentiere auf sympathisch eitle Art sein wunderschönes Kostüm und hätte sciher auch ohne monsträsen Bauch wunderbar Furore gemacht"
Opernglas, 7.8.1997

"Jubel dagegen für Marelli und Alan Titus, der ein Ausbund von Temperament und stimmlicher Kraft war, die er zwar schonungslos einsetze, sich dabei aber stets des Effektes der ihm zur Verfügung stehnden großen Töne bewußt war. ... Titus ist mit dieser Partie zu einem der ganz großen Sängerdarsteller unserer Zeit herangereift."
Opernglas 7. August 1997

"Zu verdanken ist dies vor allem dem hinreißenden Sir John Falstaff von Alan Titus, dessen wohlklingender Bariton die Rolle voll und ganz auszufüllen vermochte. Bereits zu Beginn, wenn er als schwerfällig brummender Zechkumpan seine Gehilfen ... delegiert, aber auch später als tänzelnder leichtfüßiger Liebeswerber, zeigte Titus die ganze Bandbreite seiner darstellerischen Fähigkeiten."
Orpheus, August 1997


FRAU OHNE SCHATTEN, Berlin Deutsche Oper

"Doch Alan Titus und Christian Thielemann gelang dafür, was man selten so innig und schön gehört hat: Die Musik um den Färber Barak war eben nicht von kitschnaher, nazarenerhafter Milde. Sondern, weil Thielemann an solche Kunst glaubt, sie war rein expressiv.... Die Premierenbesucher hörten so still zu, als säßen sie in der Kirche."
Joachim Kaiser, Süddeutsche Zeitung, 20. 9. 1998


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